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Reviews RCD2211

That this is a one-take score is striking, although the low stress levels that accompanied what began as a practice run possibly aided in the moments of brilliance heard across these five selections of spontaneous joint creativity. Having not watched the music’s visual inspiration, I can’t comment on the ratio of success in enhancing those images, but I can relate that I experienced extended passages of beauty and tranquility that registers as appropriately arctic. More surprising are a few spots reminding me of math-rock and Robert Fripp, with some shredding occurring late. Also, the film’s length is nearly two hours. That means they didn’t just dump the whole recording onto CD and then call it a day. That’s nice.
The Vinyl District (US)

Stemningsmettet er også en passende beskrivelse på samarbeidet mellom norske Ivar Grydeland og amerikanske Henry Kaiser, hver for seg to strålende gitarister som for ett år møttes i et studio i Oslo for å spille inn det som ikke bare skulle bli et møte mellom to gitarister, men også soundtrack for en klassisk norsk stumfilm. De pekte seg ut ”Roald Amundsens  - Lincoln Ellsworths flyveekspedisjon 1925”, et 95 år gammelt dokument over et dramatisk stykke polarhistorie. Grydeland og Kaiser maler fram isende og storslåtte tepper av lyd gjennom fem spor med navn som ”Spitsbergen” og «Into the north pole». Resultatet er et vakkert og gripende møte mellom to gitarister.
Dagsavisen (NO)

HENRY KAISER war schon in den 80ern einer der erfreulich bunten Hunde. Erst auf Metalanguage und dann SST verband sich sein Gitarrensound, in dem er Derek Bailey mit John Fahey und Elliot Ingber verschmolz, mit Toshinori Kondo, Rova, Chadbourne, Sergey Kuryokhin, Zoogz Rift, Frisell. Er spielte mit John French, Fred Frith & Richard Thompson, buchstabierte das Alphabet crazy & backwards, landete auf der BA 11-Cassette. In den 90ern entdeckte er Madagaskar musikalisch, er feierte mit Wadada Leo Smith "Yo Miles!", in den Nullern weaselte er mit Walter, verbeugte sich vor Albert Ayler, Sonny Sharrock und Terje Rypdal, er lustwandelte stundenlang solo im "Garden of Memory" und war 2019 präsenter denn je - auf Cuneiform, Moonjune, Relative Pitch, ugEXPLODE und auch wieder Metalanguage. Und da waren ja noch die Pole und der tiefe Norden, von "Ice Death" (1977), seinem Debut, über "The Sweet Sunny North" (1994/96 mit David Lindley) als Trip nach Norwegen, bis zum antarktischen "Nostalgia for Infinity" und den "Encounters at the End of the World" (2013, zum Film von Werner Herzog). In the Arctic Dreamtime  (RCD2211) knüpft daran an im Gitarrendoppel mit IVAR GRYDELAND (von Huntsville und Dans Les Arbres). Als CineConcert zu "Roald Amundsen - Lincoln Ellsworths flyve-ekspedisjon 1925", der Doku zum Versuch, den Nordpol im Flug zu erreichen, der in einer Notlandung scheiterte. Mit dem glücklichen Ausgang, dass alle sechs Teilnehmer dank der unglaublichen Anstrengung, eine Startpiste zu bauen und eines der beiden Flugzeuge wieder flott zu kriegen, nach 3 Wochen heil zurückkehrten. Kaiser & Grydeland nahmen quasi im Schamanenflug daran teil, Kaiser nicht zuletzt mit seiner Erfahrung als Scientific Diver in den antarktischen Gewässern des McMurdo-Sund. Während unter Grydelands Fingern die Zeit gleitet wie ein von kälteren Zeitaltern träumender Gletscher, heult Kaisers Gitarre einen Gesang, der durch Mark und Bein schneidet. In der Sonne funkelt das Eis wie ein Kristallpalast, die Todesgefahr verschwindet hinter fragilem, plinkendem Klingklang, der sogar zu tanzen beginnt. Zierlich auf Spitze, nicht in plumpen Stiefeln. Gefolgt von entschleunigter Psychedelik im quallenden und flimmernden Flow schillernder Freak-Wellen, von Polarlicht überschauert, dunkel umwummert. Monotoner Puls wird gegenläufig durchschnitten, kristalline Widerhaken sprießen, und überhaupt rypdalen und hendrixen die beiden arktische Klänge wie zwei Schotten, die Schnee in 421 Facetten ausflocken, bevor sie [die Klänge] zuletzt trillernd und flötend durch die Schädeldecke pfeifen. Dreamtime ist das richtige Wort, und warum Drogen nehmen, wenn man - Dali hat es vorgemacht - eine sein kann. Der Pol-Überflug gelang übrigens im Jahr darauf, 1926, mit Nobiles Luftschiff 'Norge'. Three cheers - und diesmal nicht nur - for the dogs.
Bad Alchemy (DE)

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