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Reviews 2082

In search of the psych-garage blowout with space-rcok droning, a cool, motorik insistency and notes of retro-futurist pop? Look no further than The Low Frequency In Stereo, proof that it´s not all Scandi-jazz in Norway. This wryly titled fourth LP deserves to shove them into the spotlight. It pays respect to Cluster, Klaus Schultze, The Stooges and The Beatles´ white album, but reveals their true kindred spirits as Black Mountain, Sinoia Caves and Stereolab.
Time Out (UK)

…The Low Frequency in Stereo, die einst mit instrumentalem Lo-Fi-Post Rock begannen, sollen nun auf ihrem vierten Album ”Futuro” eine handwerklich superbe Indie-Rockband sein, in der die drei Herren und zwei Damen abwechselnd als Sänger brillieren, um dann sogleich im Hintergrund unwahrscheinliche Klänge aus der Geschichte des analogen Keyboards einzustreuen oder ihren Stammplatz an Drums, Bass und anderem einzunehmen und ebenda diszipliniert auf Raumdeckung zu spielen. So soll es sein. Ist es auch so? Es ist. ”Futuro”überzeugt duch satten kraftvoll-kernigen Vintage-Sound und die Synthese von Einflüssen, die sich zwar aufzählen lassen, aber erst in ihrem Zusammenwirken jenes emergente Etwas erzeugen, das man gemeinhin einen egenen Sound und Stil nennt. Es ist eine Platte aus einem Guss geworden, die mit ihrer spleenig-konzertrierten Katastrophenstimmung leicht zum Soundtrack einer Saison werden kann…
Frankfurter Allgemeine (DE)

The Low Frequency In Stereo hatten schon immer ein Händchen für progressive Strukturen, die Nostalgie und Futurismus auf hohem Niveau zu einer homogenen Einheit führen. Hätte Jules Verne einen Soundtrack für seine mechanistische Science-Fiction gesucht, die Norweger hätten sicher ganz oben auf seiner Liste gestanden. Mit ihrem neuen Album „Futuro“ legt die personell umgestellte Band nun ihr bislang komplettestes Album vor. Ob das allein daran liegt, dass sie bei der norwegischen Prog-Schmiede Rune Grammofon angedockt haben, ist reine Spekulation. Verglichen mit den dronigen Landschaften auf „Futuro“ wirken die vorherigen Alben der Band jedoch wie kleinlich gehegte Vorgärten. Nie zuvor fanden sie so direkte Wege, ihre weit reichenden Fantasien in zeitlosen Klang zu übersetzen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob sie sich in so ausladenden Epen wie „Mt. Pinatubo“ oder „Solar System“ auslassen oder in harmlosen, aber ergreifenden Popsongs wie „Starstruck“. Im Gegenteil, gerade diese harmonische Dualität von Unendlichkeit und Alltag ist geeignet, den Hörer nicht zu überfordern. Die Platte klingt zu keinem Zeitpunkt angestrengt oder ambitioniert, alles macht den Eindruck, als könnte es nur so und nicht anders umgesetzt werden. Die Songs sind unglaublich abwechslungsreich. Mal schreddern tonnenschwere Gitarren über karstiges Felsgestein, dann wieder ziehen weibliche Gesänge wie ätherische Wölkchen übers Firmament, begeben sich Keyboard-Drones auf eine orbitale Umlaufbahn oder jammen alle zusammen drauflos wie ein Stamm wild gewordener Wikinger. Stärker als zuvor lehnen sich Low Frequency dabei an die britischen Stereolab an, auf die jene perfekte Mischung von Lounge Pop und Avantgarde zurückgeht. Mit Gästen wie dem Geiger Nils Ökland und Ultralyd-Saxofonist Kjetil Möster sucht das Quintett obendrein nach Klängen, die es stärker ins experimentelle Umfeld von Rune Grammofon einbinden. 9/10.
Eclipsed (DE)

Es trägt fast schon Züge einer bipolaren Störung, wie die Band ansatzlos zwischen zwei Extremen pendelt: Da toben sie sich einerseits in einem durch lange Instrumentalpassagen gekennzeichneten Gemisch aus einlullenden Krautrock-Grooves, psychedelischem Postrock und orgelverziertem Jazzrock aus. Und lassen es sich gleichermaßen nicht nehmen, immer wieder Ausflüge in den Indiepop-Sektor zu unternehmen. Während der leichtfüßige „Star Trek“-Tribut „Geordie La Forge“ oder der charmante 60s-Popper „Starstruck“ so erstaunlich leicht ins Ohr gehen, holt die in Noise badende Space-Abfahrt „Solar System“ mitsamt durchdrehendem Freejazz-Saxofon über neun Minuten lang weit aus. Leicht lässt sich diese Band eben nicht in eine Schublade stecken. Und dafür kann man sie weiterhin nur beglückwünschen.
Visions (DE)

Eines vorweg: Dreht auf. Spielt es laut. Diese Band baut Mauern aus Klang. Keine hässlichen Berliner Brandwände oder gar plumpe Barrieren wie „Die Mauer“, die juvenilen Punkrockern gelingen, die einfach alle gleichzeitig sehr laut spielen. Nein, die fünf NorwegerInnen errichten Fundamente aus Bass-Drones, Stützbalken aus Orgelpunkten und Texturen aus Single-Lines und verputzen das Ganze mit zugeschaltetem Tremolo und satten Backbeats. Darauf noch ein Fresko aus pseudonaivem Mädchengesang und ein paar Graffitis, in denen spielerisch die „Ahnen“ gewürdigt werden: Stereoloab, Add N To (X), die lokalen Helden von 120 Days, die Lärmwissenschaft von Supersilent und der Hauruck-Rock von Motorpsycho. Was für eine Last, was für eine Leistung für eine Band, deren jüngste Mitglieder gerade die 20 überschritten haben! Für das erste Album gab einen norwegischen Grammy, der Nachfolger ist ein Preisträgerkandidat für den retrofuturistischen Kongress.
Sound & Recording (DE)

Es grenzt beinahe an Peinlichkeit auf der einen Seite und an Unheimlichkeit auf der anderen, in welcher Frequenz in dieser musikleidenschaftlichen Gazette auf Neuerscheinungen von Rune Grammofon Hymnen gesungen werden. Als ob es sonst keine formidablen Labels gäbe! Oder keine anderen fruchtbaren Klanglandschaften als jene Norwegens! Mehr und Näheres zu dieser spezifischen Label-Thematik schreibt Christian Eder in seiner rune grammofon-Geschichte auf den Seiten 8+9. Mit einem Wort: Sie haben es schon wieder getan. Haben schon wieder norwegische Wunderwuzzis ausgekundschaftet und einen Silberling von solitärem Glanz zur Welt gebracht. Voller rauer, kratzbürstiger Wildheit – also ganz anders als das namentlich nicht unähnliche Ensemble aus Ö-Land – rumpelt The Low Frequency In Stereo durch dieses „Futuro“-Album. Bis zu fünf (in Ziffern: 5!) Orgeln bringen diese Platte zum Brucknern bzw. zur optimalen Verwirklichung der Wutorgel aus Heimito von Doderers Merowinger-Roman. Wir vernehmen weiters: Postrock ohne unnötigen Schliff, Sonic Youth mit Nullscheißfaktor, Yo La Tengo Länge mal Breite mal Tiefe, ein Jazz-Pop-Punk-Rock’n’Roll-Epos der Meisterklasse. Auf dem Waschzettel werden auch Can, Joy Division und The Doors assoziativ bemüht – passt auch. Wo gleich so vieles assoziiert werden kann, ist es zur völligen Unvergleichbarkeit also known as Autonomie kürzer als ein Katzensprung. Über diese Platte fährt wahlweise der Zug drüber oder reitet die Sau im Schweinsgalopp. „Futuro“ – eine von mehreren chilischarfen Zukunftsmusiken für die Disco einer freundlicheren Welt.
Freistil (AT)

Vokalen er flettet inn som en naturlig og svært velfungerende del av bandets fortsatt instrumentaldrevne lydbilde. "Futuro" består av åtte svært gode låter, med referanser til både Sonic Youth og Stereolab ("Geordie La Forge"), 60-tallspop og psykedelia ("Starstruck", "The End Is The End") og støyjazz ("Solar System" med Kjetil Møster på sax), hele tiden med utgangspunkt i gruppas velutviklede variant av suggerende, men samtidig popvennlig postrock. Gjør deg selv en tjeneste og sjekk ut denne. 5/6.
Plan B (NO)

Omtrent midt mellom Stereolab og Motorpsycho har Haugesundsbandet funnet det som kan bli deres suksessformel. Med basis i instrumentell nirvana-søk (hvilket annet band kan skilte med samtlige fem bandmedlemmer på orgel?) og sporadiske vokalinnslag, har Low Frequency In Stereo funnet noe som minner veldig om et magisk formular på sin fjerde cd. Det er knapt mulig å beskrive bandets musikk uten å henfalle til oppramsing av trendy musikkstiler og kule andre artister. Men jeg skal prøve å la være, bortsett fra antydningene i ingressen. Men forresten: På det ni minutter lange avslutningssporet «Solar System», med Nils Økland som gjestemusiker på fiolin, minner de tidvis mest om The Doors ala «When The Music's Over», til og med bevisste tekstreferanser. Det vitner om mot! Med elektronisk utgangspunkt, men med all verdens rockarsenal av instrumenter tilgjengelig og med heidundrende rytmegroove, jobber bandet seg frem fra bunnen av mot rytmisk ekstase i låt etter låt. En kan innvende at vokalen kan være anonym, på grensen til det svake enkelte ganger, men vokalen er en bi-ting med dette orkestret. Musikken skal oppleves som en vegg av lyd som tar gradvis grep om lytteren og den opplevelsen er fundamental og imponerende ved denne korsveien. Et knallalbum! 5/6.
Adresseavisen (NO)

Med vinkar til såväl Motorpsycho och Stereolab, frasigt gitarrspel, mycket keyboards, och ett ordentligt driv i låtarna tar de seg förbi flertalet nordiska rockband. Mest lyckat er psykedeliska Solar System där Kjetil Møsters saxofon lägger till en extra dimension.
Gøteborgsposten (SE)

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